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Wenn ständig der Hund bellt nur weil es klingelt

Wenn ständig der Hund bellt, nervt das Nachbarn und Hunde-Halter. Beide fühlen sich hilflos den Launen des Tieres ausgesetzt. Zeit für einen Expertenrat.

Hund belltWenn ich im Garten arbeitete und mich dem Nachbarzaun näherte, ging auf der anderen Seite lautes Gebell los. Wenn ich beruhigend auf Lea, so hieß die Schäferhund-Dame, einredete, bellte sie nur umso lauter. Auch wenn ihr Herrchen mit ihr eine Runde drehte und für einen kurzen Plausch an unserem Gartentor stehen blieb, bellte sie sich die Seele aus dem Leib. Sie bellte auch wenn der Paketbote klingelte, beim Briefträger, bei Kindern auf Fahrrädern, bei anderen Hunden und sogar bei den Töchtern der Familie, wenn sie nach der Schule das Gartentor öffneten. Ich war damals froh keinen Hund zu haben. Die Nachbarn taten mir leid. Ein bisschen schienen sie sich immer für Lea zu schämen. Die ganze Siedlung war dann froh, als die Schäferhund-Dame das Zeitliche segnete – obwohl sich jeder für diesen Gedanken schämte und sich fragte, ob man dem Tier – und den Nachbarn – nicht hätte helfen können.

Ein Buch für mich

Als ich das Buch „Hund bellt wenn es klingelt“ entdeckte, musste ich gleich an meine Nachbarn denken. Diesmal die auf der anderen Gartenseite, mit dem Dackel Waldi. Der war vor kurzem als neues Familienmitglied eingezogen – und bellte. Also besorgte ich mir das Buch von Heike Titarenko, um diesmal nicht mit den Nachbarn zu streiten, sondern einen anderen Weg zu gehen: Ich wollte sie beraten.

Ein normaler Hund bellt

Als ich das Buch begann, war ich erst einmal erstaunt. Ich las dort, dass es ganz normal ist, wenn ein Hund etwas anbellt. Das stellt die Autorin, Hundetrainerin aus Leidenschaft, in ihrem E-Book erst einmal klar. Er darf bellen, denn er warnt damit seinen Besitzer, dass da jemand kommt, der nicht dazugehört. Oder er macht darauf aufmerksam, dass er Angst hat und selbst beschützt werden will. Nun liegt es am Menschen, ihm zu zeigen, dass man ihn versteht.

Einem Hund das Bellen abgewöhnen

Heike Titarenko zeigt in ihrem Ratgeber „Hund bellt wenn es klingelt“, wie man ohne Würgehalsband, ohne ständige Leckerli, ohne den Einsatz einer Wasserpistole als Bestrafung, ohne Anschreien oder das Werfen von Gegenständen dem Hund das Bellen abgewöhnt. Sie bringt dem Leser bei, die Ursachen für das Bellen seines Hundes zu erkennen und wie man das Training mit ihm praktisch umsetzt. Außerdem unterstreicht sie klipp und klar, welche Maßnahmen man auf keinen Fall ergreifen sollte.

Das Buch ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit praktischen Tipps, die schnell und einfach umzusetzen sind. Man benötigt nur etwas Zeit – und natürlich einen bellenden Hund.

Beides hatten meine Nachbarn. Und ich hatte das Buch für sie. Es hat sich für 9,97 Euro hörbar gelohnt.

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Wer noch nicht überzeugt ist, kann sich zudem auch die Website der Autorin einmal genauer anschauen. Hier findet man weitere Informationen zum Thema.